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bias

1 t ä g i g e r   W o r k s h o p

 

In diesem Workshop wird anhand des Anti-Bias Ansatzes für bewusste und unbewusste Zuschreibungs- und Diskriminierungsprozesse sensibilisiert. Dafür wird der Blick zunächst auf eigene Erfahrungen und Wahrnehmungen im Zusammenhang mit Vorurteilen und Machtverhältnissen gelenkt.

Anschließend geht es darum, sich mit Macht- und Ausgrenzungsmechanismen als Teil individueller Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie auch auf institutioneller Ebene und als Teil gesellschaftlicher Ideologien in den Blick zu nehmen.

Im Workshop werden auch Unconscious Biases beleuchtet, also unbewusste Vorurteile, Denkmuster und stereotype Zuschreibungen, von denen niemand befreit ist. So soll unter anderem ein Bewusstsein dafür entwickelt werden, dass unbewusste Vorurteile auch zu unbewusstem Verhalten mit negativen Auswirkungen führen. Dafür wird analysiert, wie sich bewusste und unbewusste Vorurteile im Alltag, am Arbeitsplatz und auf strukturell-gesellschaftlicher Ebene als (unbeabsichtigte) Diskriminierungen manifestieren können. Die ethnische wie soziale Herkunft und das Geschlecht spielen zum Beispiel grundsätzlich eine Rolle und damit verbundene unbewusste Assoziationen können zu Verzerrungen bei der Einstellung und Auswahl von Personal führen. Auch Hautfarbe, Alter, Religion, sexuelle Orientierung und Behinderung können sich in bewussten und unbewussten Bewertungen manifestieren.

Der Ansatz des Trainings zielt letztlich darauf ab, verschiedene Prozesse von Diskriminierung zu verdeutlichen und die Teilnehmenden vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Verantwortungsebene einzuladen, die jeweils eigene Identität, (Macht-)Position und Rolle zu betrachten. So können alternative Verhaltensweisen implementiert, Unternehmensrichtlinien und -verfahren angepasst sowie strukturelle Benachteiligungen verhindert und Chancengleichheit gefördert werden.

Ziele:

  • Vermittlung theoretischer Kenntnisse zur Entstehung und Wirkung von bewussten und unbewussten Vorurteilen
  • Auseinandersetzung mit Diskriminierungsmechanismen und Sensibilisierung für bestehende Macht- und Ungleichheitsverhältnisse
  • Bewusstseinsbildung, Vielfalt von Unterdrückungsstrukturen in den Blick bekommen und sich in Zielgruppen und diskriminierten Menschen  hineindenken
  • Transfer in die Praxis

Methoden:

  • Theorie-Inputs
  • Sensibilisierungsübungen
  • Analyse von Fallbeispielen
  • Einzel- und Gruppenarbeit
  • gegenseitiger Austausch
  • Umsetzungshilfen

Art und Dauer des Workshops

  • konzipiert als individuelle Inhouse-Weiterbildung
  • empfohlene Dauer: 1-tages-Workshop

Teilnehmerzahl

  • empfohlen für 12-16 Personen

Dauer

  • 1 Tag

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Weitere Ausbildungsformate:

Juli - August 2020 Diversity Sommerakademie  |  online
01.09.2020  Diversity Manager*in Ausbildung  |  Berlin
28.09.2020  Diversity Trainer*in Ausbildung  |  Berlin
27.11.2020  Diskriminierungsfrei Kommunizieren  |  Berlin

Aktuell sind 59 Gäste und keine Mitglieder online